Der Neumond – der Moment um Altes loszulassen und Neues willkommen zu heissen

Meine Lieben.. wie viele von euch vielleicht mit bekommen haben – es steht zum Beispiel in den „10 random facts about Corinne“ (https://nicoswitzerland.com/about/) – bin ich „leicht“ spirituell angehaucht. Was man unter Spiritualität versteht, ist natürlich jedem selber überlassen. Für mich gehören unter anderem Rituale dazu. An einem meiner regelmässig durchgeführten Rituale möchte ich euch teilnehmen lassen. Dieses hat, wie es der Titel schon sagt, mit dem Neumond zu tun.

Man sagt, dass die Neumondnacht der beste Moment ist, um sich von Altlasten zu befreien und Neues, Gewünschtes in sein Leben zu ziehen. Warum? Das könnte daran liegen, dass der Neumond einen neuen Mondzyklus einläutet, oder vielleicht aber auch daran, dass in anderen Religionen ein neuer Monat mit dem Neumond beginnt. Wie auch immer – wichtig ist eigentlich nur der eigene Glaube daran.

Mein Glaube ist auf jeden Fall da und auch sehr ausgeprägt. Ich bin überzeugt, dass alles irgendwie ans Universum überliefert wird und dann zu meinem Vorteil manifestiert wird. Daher habe ich mir im Internet verschiedene Inspirationen geholt und daraus mein eigenes Neumondritual zusammengestellt.

Sinn und Zweck

Der Sinn und Zweck dieses Rituales ist zum einen sich von Altem zu lösen, um damit Platz für Neues zu schaffen. Danach kann man sich auf das konzentrieren, was man gerne in sein Leben ziehen möchte bzw. darauf, was man sich wünscht. Es sollte unbedingt mit einem Zuwachs zu tun haben. Wünscht euch Sachen, die in eurem Leben mehr werden sollen. Zum Beispiel: Mehr Gesundheit, mehr Liebe, mehr Geld, usw. Denn nach dem Neumond füllt sich der Mond Tag für Tag bis zum Vollmond. Und so soll auch Fülle in euer Leben kommen.

Was ihr dazu braucht

– Den Neumond 🙂

– Zwei Zettel und einen Stift

– Eine Kerze und Streichhölzer

– Eine feuerfeste Schale

Ablauf

Zuerst müsst ihr euch im Internet über den nächsten Neumond informieren. Ihr müsst wissen an welchem Tag der Neumond ist, aber auch die Uhrzeit ist wichtig. Die erste halbe Stunde, sowie die zwei darauf folgenden Stunden gelten als Zeitfenster für Rituale.

Ich beginne immer schon ein paar Tage früher mir Gedanken über Altlasten und Wünsche zu machen. Es macht aber auch nichts, wenn ihr euch erst jetzt Gedanken macht und diese nachher im Ritual umsetzt. Manchmal ist das Erste was euch in Sinn kommt, dass was gerade am wichtigsten bzw. richtigsten ist.

Ich mache mir dann zwei Listen, auf zwei verschiedenen Zetteln. Zum einen ist da die „Loslassen“ Liste und zum anderen die „Ziehe ich in mein Leben“ Liste. Laut diversen Wunschregeln, von denen ihr in allen bekannten Resonanzgesetz Büchern wie z.B. The Secret lesen könnt, sollte man das, was man sich wünscht, nicht als Wunsch ausdrücken, sonst wird es nur ein Wunsch bleiben ohne sich zu manifestieren. Das ist aber ein anderes Thema, welches ich sicher mal in einem anderen Beitrag aufnehmen werde.

Dann suche ich mir einen ruhigen Ort, an dem ich nicht gestört werde. Bei mir ist das zum Beispiel mein Schlafzimmer. Da gibt es keinen Lärm, auch keinen Fernseher oder sonst etwas, das mich ablenken könnte. Ich lasse ein wenig Meditationsmusik laufen (Wichtig: ohne Gesang!) und zünde eine Kerze an. Nicht vergessen das Handy in den Flugmodus zu stellen, die Gefahr ist gross, dass man sonst während des Rituals gestört wird. Meistens ist meine Kerze weiss, da das die Farbe für Reinheit ist. Ich sitze dann einfach ein paar Minuten da und schweige, lausche der Musik und stimme mich so auf das Ritual ein.

Dann nehme die beiden Zettel in die Hand und konzentriere mich zuerst auf die „Loslassen“ Liste. Ich bitte den Neumond (und ja ich rede dabei laut und deutlich, wenn ihr euch dabei unwohl fühlt, könnt ihr es aber auch in Gedanken machen) mir zuzuhören und mich beim Loslassen zu unterstützen. Danach sage ich den Satz „Ich lasse meine Eigenschaft ständig alles zu überdenken los“. So fahre ich mit jedem einzelnen Punkt auf meiner Liste fort, bis diese zu Ende ist. Im Anschluss verbrenne ich das Blatt in der Schale.

Das Gleiche mache ich direkt danach mit der „Ich ziehe in mein Leben“ Liste. Ich sage „Ich ziehe Liebe und Leichtigkeit in mein Leben“. Und auch hier mache ich das bis zum Ende meiner Liste und verbrenne diese danach.

Mit dem Verbrennen, so wird es zumindest gesagt, übergibt man alles dem Universum. Danach sollte man die Asche entweder dem Wind oder einem fliessenden Gewässer übergeben. Meistens lasse ich es vom Wind verwehen, man kann es aber auch die Toilette runterspülen, wenn man nicht gerade die Möglichkeit hat ein fliessendes Gewässer oder den Wind zu haben. Das fliesst ja schliesslich auch 🙂

Probiert es mal aus. Ich fühle mich danach auf jeden Fall freier und es haben sich auch schon einige meiner Wünsche manifestiert.

Ich würde mich sehr über eure Kommentare, was ihr für Erfahrungen mit dem Ritual gemacht habt, freuen.

xoxo Corinne

P.s.: Das Beitragsbild habe bei www.pexels.com gefunden. Dort kann man Bilder ohne Lizenzberechtigung verwenden. Der Fotograf dieses Bildes heisst Ryan Holloway.