Der Vollmond kommt und damit lade ich euch zu meinem nächsten Ritual ein

Heute (28.06.2018) ist bereits wieder Vollmond. Ich freue mich jeden Monat darauf, da ich nicht nur sein Ansehen mag, sondern auch die Energien, die in dieser Nacht entfaltet werden. Obwohl sie eigentlich auf die Mehrheit der Menschen negativ wirken – Stichwörter: Schlaflose Nächte, Gehässigkeit, Launen die Achterbahn fahren – versuche ich sie möglich positiv für mich zu nutzen. Na seid ihr schon neugierig? Dann lass ich euch jetzt an meinem Ritual teilhaben.

Vielleicht habt ihr schon meinen letzten Beitrag über das Neumondritual gelesen. Falls nicht, könnt ihr das hier nachholen: Der Neumond – der Moment um Altes loszulassen und Neues willkommen zu heissen

Es ist aber kein Muss – Die Rituale funktionieren völlig unabhängig voneinander.

Unterschied

Beide Ritualie sind in ihrem Sinn sehr ähnlich und in ihrer Ausführung eigentlich gleich. Während des Neumondes wird Altes losgelassen, um Platz für Neues zu schaffen. Das Neue wünscht man sich dabei gleich mit, aber der Schwerpunkt liegt hier darin, den alten Ballast abzuwerfen und sich vom Guten mehr zu wünschen. Während des Vollmondes liegt der Schwerpunkt jedoch auf dem Neuen, das man gerne weniger hätte.

Um sich die Verbindungen zwischen dem was man tut und den Mondphasen besser vorstellen zu können, gebe ich euch eine kleine Hilfe:

Wenn Neumond ist, sehen wir meistens eine ganz schmale Sichel. Theoretisch ist der Mond in dieser Phase aber leer. Das veranschaulicht das Loslassen von schlechten Angewohnheiten, Krankheiten und negativen Energien. Im Neumondritual geht es deswegen auch in erster Linie darum „sich wieder leer zu machen“ – Genau wie der Mond das die Tage vor Neumond tut. Danach wird er Tag für Tag voller und genau darum schicken wir die neuen Wünsche auch gleich mit dem Loslassen mit. Vielleicht erinnert ihr euch, dass es an Neumond wichtig ist, sich Dinge zu wünschen, die mehr werden sollen (zum Beispiel mehr Gesundheit, mehr Liebe, usw.). Denn so wie er sich entleert und dann wieder füllt, entleeren wir uns und füllen uns mit dem Neuen, das Mehr, das wir anziehen möchten.

Wenn dann Vollmond ist, sehen wir den komplett gefüllten Mond. Er hat sich in seiner vollen Grösse entfaltet und bis dahin ist das auch mit unseren Wünschen, die wir am Neumond ins Universum gesendet haben, passiert. Sie sind gewachsen, haben ihre Energien verstärkt und sind bereit sich zu manifestieren. Nach der Vollmondphase entleert er sich wieder. Darum sollten wir zu diesem Zeitpunkt Wünsche ins Universum senden, mit Dingen, die weniger werden sollten (da auch der Mond weniger wird). So wie der Mond sich in seinem natürlichen Zyklus leert und wieder füllt, können auch wir uns mit einer kleinen Erinnerung des Mondes auf das besinnen, was wir im Leben mehr oder weniger haben möchten.

Sinn und Zweck

Wie oben bereits erwähnt ist der Sinn und Zweck dieses Rituales sich das zu wünschen, was man im Leben weniger haben möchte. Wünscht euch Sachen, die in eurem Leben weniger werden sollen. Zum Beispiel: Weniger Gewicht, weniger ungesunde Beziehungen, weniger Geldsorgen, usw. Denn nach dem Vollmond entleert sich der Mond Tag für Tag bis zum Neumond, wo wir uns dann wieder mit dem Zuwachs beschäftigen.

Was ihr dazu braucht

– Den Vollmond:)

– Einen Zettel und einen Stift

– Eine Kerze und Streichhölzer

– Eine feuerfeste Schale

Ablauf

Zuerst müsst ihr euch im Internet über den nächsten Vollmond informieren. Ihr müsst wissen an welchem Tag der Vollmond ist, aber auch die Uhrzeit ist wichtig. Die erste halbe Stunde, sowie die zwei darauf folgenden Stunden gelten als Zeitfenster für Rituale.

Ich mache mir eine Liste mit alle Sachen die weniger werden sollen. Bei mir sind es momentan Sachen wie Freundschaften, die mir nicht das Gefühl geben, dass ich mir wünsche, sonstige Energiefresser, Gewicht und unnötige Gedanken.

Dann suche ich mir einen ruhigen Ort, an dem ich nicht gestört werde. Bei mir ist das zum Beispiel mein Schlafzimmer. Da gibt es keinen Lärm, auch keinen Fernseher oder sonst etwas, das mich ablenken könnte. Ich lasse ein wenig Meditationsmusik laufen (Wichtig: ohne Gesang!) und zünde eine Kerze an. Nicht vergessen das Handy in den Flugmodus zu stellen, die Gefahr ist gross, dass man sonst während des Rituals gestört wird. Meistens ist meine Kerze weiss, da das die Farbe für Reinheit ist. Ich sitze dann einfach ein paar Minuten da und schweige, lausche der Musik und stimme mich so auf das Ritual ein.

Dann nehme ich meinen Zettel und bitte den Vollmond um Hilfe. Wie schon erwähnt, rede ich tatsächlich mit dem Mond, aber da muss jeder für sich selber schauen, wie es sich am besten anfühlt. Ich lese jeden einzelnen Punkt von der Liste laut und deutlich vor. Bitte denkt daran eure Wünsche in der Gegenwart und nach dem „als ob Prinzip“ zu formulieren. Also in meinem Fall wäre das zum Beispiel „Ich befreie mich von unzufriedenstellenden Freundschaften“, „Ich befreie mich von allen Energiefressern“, „Es ist für mich leicht zwei Kilo abzunehmen“, etc. Dann verbrenn ich den Zettel bis nur noch Asche in meiner Schale zu sehen ist.

Mit dem Verbrennen, so wird es zumindest gesagt, übergibt man alles dem Universum. Danach sollte man die Asche entweder dem Wind oder einem fliessenden Gewässer übergeben. Meistens lasse ich es vom Wind verwehen, man kann es aber auch die Toilette runterspülen, wenn man nicht gerade die Möglichkeit hat ein fliessendes Gewässer oder den Wind zu haben. Das fliesst ja schliesslich auch 🙂

Meine Lieben, diese Abläufe von Ritualen habe ich mir selber zusammengestellt. Wenn ihr etwas anders machen möchtet, etwas vergesst, euch mit etwas nicht wohlfühlt, oder wie auch immer – Da braucht ihr euch keine Gedanken darüber zu machen! Tut das, was euch das beste Gefühl gibt und vor allem ist das Wichtigste daran nur eines: Der Glauben.

xoxo Corinne

 

Ps: Ich wollte eigentlich ein selbstgeschossenes Bild vom Vollmond als Titelbild hochladen (gemacht mit meiner Super Nikon P900), doch leider hat mir meine Kamera einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Fotos nicht auf mein Smartphone kopiert 🙁 Ich werde das aber die nächste Tage in unserem Instagram Account nachholen..

Darum habe ich mich wieder mal an https://www.pexels.com erfreut und ein super Vollmond Bild von Bruno Scramgnon gefunden.